Satzung

MOST – Brücke von Berlin nach Mittel- und Osteuropa e.V.

§1 Name und Sitz des Vereins
Der Verein führt den Namen „MOST – Brücke von Berlin nach Mittel- und Osteuropa e.V.“. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist in das Vereinsregister eingetragen.

§2 Zweck des Vereins
Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO). Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Völkerverständigung durch Herstellung von Kontakten zwischen jungen Menschen insbesondere aus mittel- und osteuropäischen Staaten und der Bundesrepublik Deutschland im Bereich der Aus- und Fortbildung. Das Vereinsziel soll durch die allgemeine Betreuung ausländischer Besucher in Deutschland, die Förderung der Begegnung zwischen Deutschen und Ausländern und des Informationsaustausches über die betreffenden Länder insbesondere Mittel- und Osteuropas erfolgen. Damit soll ein besseres Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen, Traditionen sowie Ethik und Entwicklungen erreicht werden. Auf diese Weise soll ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung des Weltfriedens geleistet werden. Der Verein wird durch diese Tätigkeit, die er selbst und unmittelbar auszuüben beabsichtigt, bei der Aufnahme und Betreuung von jungen Menschen aus Ost- und Mitteleuropa Hilfestellung leisten und dazu beitragen, eine gemeinsame Zukunft für und mit diesen Menschen in Deutschland und insbesondere in Berlin zu gestalten. Die Tätigkeit des Vereins wird unentgeltlich und nur gegenüber Nichtmitgliedern des Vereins ausgeführt.

§3 Selbstlosigkeit und Vermögensbildung
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwandt werden, vorbehaltlich der gesetzlich zugelassenen steuerlich unschädlichen Betätigungen. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Berlin, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§4 Mitglieder
Die Mitglieder des Vereins können natürliche oder juristische Personen sein, die bereit sind, die Ziele des Vereins zu fördern. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet. Mit der Aufnahme erkennt das neue Mitglied die Satzung des Vereins an. Die Mitglieder können sich in der Mitgliederversammlung vertreten lassen. Der Austritt kann nur zum Schluss eines Kalenderjahres erklärt werden. Er ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen.

§5 Beiträge
Der jährliche Vereinsbeitrag beträgt (1) für natürliche Personen € 65 (2) für Firmen und juristische Personen € 155 (3) für Studenten im ersten Jahr der Mitgliedschaft entfällt der Beitrag. Ehrenmitglieder werden von der Zahlung von Vereinsbeiträgen freigestellt.

§6 Geschäftsjahr
Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§7 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind: (a) die Mitgliederversammlung (b) der Vorstand (c) der Beirat. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, einem Stellvertreter und dem Kassenwart. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Seine Wiederwahl ist zulässig. Der Beirat wird auf Beschluss des Vorstandes gebildet. Er setzt sich aus ehrenamtlich tätigen Personen zusammen, die der Vorstand für diese Tätigkeit geeignet hält.

§8 Vorstand
Die nach §7 gewählten Mitglieder haben Einzelvertretungsrecht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben: (a) Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er bedient sich dazu des geschäftsführenden Vorstandsmitgliedes. (b) Vorbereitung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und deren Ausführung. (c) Beschlussfassung über Satzungsänderungen, die von Gerichten, Aufsichts- und Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden. (d) Verwaltung des Vereinsvermögens entsprechend dem Zweck des Vereins. (e) Ausschluss von Vereinsmitgliedern aus wichtigem Grund.

§9 Mitgliederversammlung
Der Vorsitzende des Vorstandes ist gleichzeitig der Vorsitzende der Mitgliederversammlung. Er beruft die Versammlung je nach Bedarf, jedoch mindestens einmal jährlich ein. Die Mitgliederversammlung ist spätestens sechs Wochen nach Eingang eines entsprechenden Antrages, der von wenigstens ¼ aller Mitglieder unterzeichnet sein muss, einzuberufen. Der Antrag der Mitglieder auf Einberufung der Mitgliederversammlung muss schriftlich beim Vorsitzenden der Mitgliederversammlung gestellt werden. Die Einladungen zur Mitgliederversammlung müssen allen Mitgliedern spätestens zwei Wochen vor dem anberaumten Termin schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung zugegangen sein. In Eilfällen kann die Ladungsfrist auf drei Tage abgekürzt werden. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte aller Vereinsmitglieder erschienen ist. Sie gilt solange als beschlussfähig, bis ihre Beschlussunfähigkeit festgestellt ist. Wird die Mitgliederversammlung wegen Beschlussunfähigkeit zum zweiten Mal zur Sitzung über denselben Gegenstand einberufen, so ist sie ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen stets beschlussfähig. Bei der Ladung zu dieser zweiten Mitgliederversammlung muss auf diese Bestimmung ausdrücklich hingewiesen werden. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der in der Versammlung anwesenden Mitglieder.

§10 Aufgabe der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung beschließt über: (a) Wahl des Vorstandes, (b) Bestellung der Finanzprüfer, (c) Genehmigung von Haushalts-, Stellen- und Wirtschaftsplänen, (d) Geschäfts- und Finanzberichte der abgelaufenen Geschäftsjahre, (e) Entlastung des Vorstandes, (f) Satzungsänderungen, soweit nicht von §8 Abs. 3 Ziff. c erfasst.

§11 Niederschriften
über die Sitzungen des Vorstandes und der Mitgliederversammlung sind Niederschriften anzufertigen, die vom Sitzungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen sind. Die Niederschriften sind den Mitgliedern des jeweiligen Organs in einer Frist von zwei Wochen zuzustellen. Geht innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung kein Widerspruch ein, so gelten die Niederschriften als genehmigt. Bei rechtzeitigen Widerspruch sind die Niederschriften bei der nächsten Sitzung zur Erörterung zu stellen.

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